Am Morgen war alles ein Morgen, der Mann ein Morgenmann, die Frau eine Morgenfrau, das Kind ein Morgenkind und die tagtägliche Frage, was jeden von ihnen heute erwartete, eine Morgenfrage. Es erwartete alle nichts anderes als gestern und vorgestern, das wussten alle. Und nichts anderes als am nächsten und wie jeden Tag. Hund und Katze redeten nicht mit, sie blieben im Haus.
Heute Morgen war alles wie an einem Wie-an-einem-alle-Tage-Morgen, der Mann ein Wie-an-einem-alle-Tage-Mann, die Frau eine Wie-an-einem-alle-Tage-Frau, das Kind ein Wie-an-einem-alle-Tage-Kind und die tagtägliche Frage, was jeden von ihnen heute erwartete, eine wie Wie-an-einem-alle-Tage-Frage. Nur eben die von heute. Der heutige Morgen war der heutige Morgen an einem wie Wie-an-einem-alle-Morgentag, an dem es Morgen wurde und sich alle Guten Morgen sagten, zu spät dran, wie an allen Morgen und wie an allen Morgen, an denen auf morgen verschoben werden musste, dass man früher zum Gutenmorgensagen kam, früher, um sich damit begrüßen zu können und nicht, um sich damit zu verabschieden.
Es kam aber niemand. Niemand zeigte sich. Jeder dachte vom anderen: Eben schon weg, und ging wieder. Niemand dachte daran, es könnten alle noch da sein, um erst zu Mittag aufzutauchen.
Zu Mittag war alles ein Mittag, der Mann ein Mittagsmann, die Frau eine Mittagsfrau, das Kind ein Mittagskind und die tagtägliche Frage, wie ihr Tag für jeden bis jetzt war und was jeden von ihnen weiter erwartete, eine Halbtagsfrage. Es war nicht anders und erwartete alle nichts anderes als gestern und vorgestern, das wussten alle. Und nichts anderes als am nächsten und wie jeden Tag. Hund und Katze redeten nicht mit, sie bekamen ihr Futter und hörten auf zu bellen und zu miauen.
Es kam aber auch zu Mittag niemand. Niemand zeigte