Monika Helfer erhält den „Boccaccio.cc-Preis für die beste Erzählung des Jahres“

 

Monika Helfer wird für ihre Erzählung „Sie wollten sich trennen“ mit dem zum zweiten Mal vergebenen Preis der Literaturplattform Boccaccio.cc für die beste Erzählung des Jahres ausgezeichnet.

Die Jury, bestehend aus Julia Schoch, Thomas Stangl und Dana Grigorcea, hat die Erzählung aus einer zehn Titel umfassenden Shortlist ausgewählt, die von der VOLLTEXT-Redaktion auf Basis von insgesamt mehr als tausend eingesandten Texten erstellt wurde. Die Texte der Shortlist und die preisgekrönte Erzählung von Monika Helfer sind in VOLLTEXT 4/2025 enthalten.

Monika Helfer. Foto: © Salvatore Vinci

Boccaccio.cc-Preisträgerin Monika Helfer. Foto: Salvatore Vinci

Für den Preis kamen Erzählungen und andere kurze Prosaformate in Frage, die zwischen 1. November 2024 und 31. Oktober 2025 in Erzählbänden, Literaturzeitschriften oder auf literarischen Websites publiziert worden sind. Monika Helfers prämierte Erzählung stammt aus der Zeitschrift „Miromente“.

Die Preisverleihung findet am 25. März in Wien in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur statt. Die Laudatio hält die Literaturkritikerin Anne-Catherine Simon (Die Presse).

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Über Monika Helfer
Monika Helfer, 1947 in Au/Bregenzerwald geboren, lebt in Vorarlberg und Wien. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur, dem Solothurner Literaturpreis, dem Johann-Peter-Hebel-Preis und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet. Zuletzt erschienen u.a. die Romane Vati (Hanser, 2021), Löwenherz (Hanser, 2022) und Die Jungfrau (Hanser, 2023), die Erzählbände Bettgeschichten und andere (Bahoe Books, 2022), Wie die Welt weiterging (Hanser, 2024), die Erzählung Der Bücherfreund (Hanser, 2025) sowie das gemeinsam mit Michael Köhlmeier verfasste Stück Praterstern (Braumüller, 2025).

Über den Preis
Der „Boccaccio.cc-Preis für die beste Erzählung des Jahres“ ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich vergeben. Die erste Preisträgerin im vergangenen Jahr war Natascha Wodin, die für ihren Text „Nachbarinnen“ ausgezeichnet wurde. Ziel des Preises ist es, die Aufmerksamkeit auf die Gattung der Erzählung zu lenken, die im deutschen Sprachraum einen unverdient schweren Stand hat und vom Buchmarkt häufig übersehen wird.

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Der Boccaccio-cc-Preis wird großzügig unterstützt von der Textmanufaktur, dem Korrektur Verlag und der Kulturabteilung der Stadt Wien.

 

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